Gedanken zu Christkönig

21. Nov 2020 | Ankündigungen, GuterGedanke, Spirituelles

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
31Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt
und alle Engel mit ihm,
dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.
32Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden
und er wird sie voneinander scheiden,
wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.
33Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen,
die Böcke aber zur Linken.
34Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen:
Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid,
empfangt das Reich als Erbe,
das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist!
35Denn ich war hungrig
und ihr habt mir zu essen gegeben;
ich war durstig
und ihr habt mir zu trinken gegeben;
ich war fremd
und ihr habt mich aufgenommen;
36ich war nackt
und ihr habt mir Kleidung gegeben;
ich war krank
und ihr habt mich besucht;
ich war im Gefängnis
und ihr seid zu mir gekommen.
37Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen:
Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen
und dir zu essen gegeben
oder durstig
und dir zu trinken gegeben?
38Und wann haben wir dich fremd gesehen
und aufgenommen
oder nackt
und dir Kleidung gegeben?
39Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen
und sind zu dir gekommen?
40Darauf wird der König ihnen antworten:
Amen, ich sage euch:
Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan.
41Dann wird er zu denen auf der Linken sagen:
Geht weg von mir, ihr Verfluchten,
in das ewige Feuer,
das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
42Denn ich war hungrig
und ihr habt mir nichts zu essen gegeben;
ich war durstig
und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
43ich war fremd
und ihr habt mich nicht aufgenommen;
ich war nackt
und ihr habt mir keine Kleidung gegeben;
ich war krank und im Gefängnis
und ihr habt mich nicht besucht.
44Dann werden auch sie antworten:
Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig
oder fremd oder nackt
oder krank oder im Gefängnis gesehen
und haben dir nicht geholfen?
45Darauf wird er ihnen antworten:
Amen, ich sage euch:
Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt,
das habt ihr auch mir nicht getan.46Und diese werden weggehen
zur ewigen Strafe,
die Gerechten aber
zum ewigen Leben.

Liebe Schwestern und Brüder!

Mit dem Fest „Christkönig“ schließt das Kirchenjahr 2019/20. Alle Feste im Laufe des Kirchenjahres richten sich nach dem Osterfest, dem Fest der Auferstehung und des Lebens.Ostern ist immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.

Deshalb ist der Beginn des neuen Kirchenjahres-Advent, Ende November, bzw.

Anfang Dezember, immer vier Sonntage vor dem Geburtsfest Jesu, dem 25. Dezember.

Das Christkönigsfest wurde erst 1925 von Papst Pius XI. eingeführt. Der Anlass war die Erinnerung an das Konzil von Nizäa 325 n. Chr., bei dem die Wesensgleichheit Christi mit dem Vater formuliert wurde.

Das Christkönigsfest fand in der Zwischenkriegszeit gerade bei der Jugend große Annahme. Mit Begeisterung wurde das Lied gesungen: „Christus, mein König, dir allen, schwör ich die Liebe, … Dieses Bekenntnis zu Christus ist heute nicht mehr spürbar. Der Begriff „König“ ist für die Bibel nicht politisch belegt. Der König in der Hl. Schrift ist ein Mensch, der Frieden schafft und für alle Menschen da sein möchte. Er ist voll der Würde, an der alle Menschen teilhaben, wie Paulus sagt (Röm 8,29).

Wenn Jesus der König ist, dann darf sich kein anderer aufspielen, als wäre er Gott. Im Königreich Jesu gibt es kein Gefälle, oben und unten, – sondern alle Menschen gehören zur Familie Gottes. Alle Menschen sind Kinder Gottes mit einer einzigartigen Würde und dem Recht in Freiheit und Menschenwürde leben zu dürfen.

Ihr Pfarrvikar

Heribert Hatzl

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