Gedanken zu Epiphanie-Erscheinung des Herrn, 6. Jänner

6. Jan 2021 | Ankündigungen, GuterGedanke, Spirituelles

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, siehe, da kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie antworteten ihm: in Betlehem in Judäa; denn so steht es geschrieben bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.
Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach dem Kind; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige! Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

Liebe Schwestern und Brüder!

Jedes Jahr sind die „Hl. Drei Könige“ – die Sternsinger – unterwegs.
Heuer einmal ganz anders. Sie dürfen nicht in die Wohnungen, müssen Masken tragen, das hat es seit 1955 noch nie gegeben. Trotzdem wird es auch in diesem Jahr die frohe Botschaft der „Drei Könige“ geben: Christus mansionem benedicat C+M+B – Christus, segne dieses Haus
„Auf, werde Licht, denn dein Licht kommt!“ ruft der Prophet.
Sie kennen die Geschichte von den Schildbürgern, die bei ihrem neuen Rathaus die Fenster einzubauen vergessen haben. Sie versuchten, mit Säcken das Sonnenlicht in die Räume zu bringen. Das weiß jeder, dass die Sonne nur in den Raum kann, wenn ein Fenster vorhanden ist.
Die Weisen aus dem Morgenland folgen einem Stern. Der konnte im abgelaufenen Jahr gesehen werden. Es ist die Konjunktion von Planeten Jupiter und Saturn. Die Seefahrer und Wüstenwanderer haben sich früher nach den Sternen orientiert.
Licht ist lebensnotwendig. Ohne Licht gibt es kein Leben. Die Weisen folgen einem Licht. In Bethlehem ist dieses Licht aufgestrahlt. Aber der König Herodes samt seinen Beratern und religiösen Führern haben dieses Licht nicht erkannt. Sie kennen zwar die Verheißung, dass ein Messias kommen wird, aber sie nehmen diese nicht ernst. Es muss alles beim Alten bleiben. Das ist bequem, Veränderungen macht unruhig!
„Mache dich auf und werde Licht!“ singen wir in einem Lied. Die Sternsinger machen sich seit 1955 auf und sammelten für viele Projekte. Der heurige Schwerpunkt ist Indien, um dort den Menschen zu helfen, die keinen Wohlstand, keine Schulbildung und kein Gesundheitswesen haben.
Christsein bedeutet, immer wieder aufzubrechen, für andere Licht zu sein. Dem Stern Jesus zu folgen, der für alle Menschen Licht geworden ist.
C*M*B. Christus möge Sie, Ihre Wohnung, Ihr Haus segnen, dass es ein gesundes und gutes Jahr 2021 wird.

Ihr Pfarrvikar
Heribert Hatzl

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