Gedanken zum 2. Sonntag nach Weihnachten

3. Jan 2021 | Ankündigungen, GuterGedanke, Spirituelles

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde es nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannt ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

Die Weihnachtsgeschichte kennt fast jeder‚ auch der‚der mit dem kirchlichen Geschehen nichts zu tun hat. Die Evangelisten Matthäus und Lukas haben uns diese wunderbaren Legenden aufgeschrieben.Ihre Evangelien sind etwa um 80 bzw. um 90 nach Chr. entstanden.
Paulus‚ der als Erster die Botschaft Jesu in Klein Asien, Griechenland und Rom verkündet hat, weiß von der Geburt Jesu nur.“‚Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau!“ (Ga1.4,4)
Johannes schrieb sein Evg. um das erste Jahrhundert. Er kennt keine Geburtsgeschichte Jesu. Sein Weihnachtsevangelium lautet:“ Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Joh.1,11. “Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.“!
Das Schicksal Jesu: Er wird von den Menschen nicht aufgenommen. Warum eigentlich? Was er verkündet, ist für viele nicht machbar: Gewaltlosigkeit und Feindesliebe!
Viele Menschen haben weltweit in den vergangenen Tagen Weihnachten gefeiert. Aber Jesus blieb meistens draußen. Für ihn war vor lauter Geschenken kein Platz.
Jesus wird in den meisten Ländern der Welt nicht aufgenommen. In den Flüchtlingskindern, die im Dreck liegen, vor Kälte und Hunger keine Zukunftschancen haben.
Für Gott ist kein Platz. Das große Geld in der Welt wird für die Rüstung gebraucht! Es fehlt für die Bildung und Gesundheit. Das ist die eine Seite, es gibt auch eine andere: 
Die vielen Menschen, die in den Spitälern, Hospizen, Altersheimen für andere da sind. Die caritativen Einrichtungen in unserem Land die Ärzte und Wissenschafter, die alles daran setzen, dass diese Pandemie bald besiegt ist usw.
Joh.1,12:“Allen, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden. „Wo immer dies geschieht, da ist Weihnachten, da wird Jesus geboren, nicht nur am 25.Dezember, sondern alle Tage unsres Lebens!

meint Ihr Pfarrvikar 
Heribert Hatzl

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