Gedanken zum Evangelium vom 31. Jänner 2021

31. Jan 2021 | Ankündigungen, GuterGedanke, Spirituelles

In Kafárnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge
und lehrte.
Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war.
Der begann zu schreien:
Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?
Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist:
der Heilige Gottes.
Da drohte ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!
Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
Da erschraken alle und einer fragte den andern: Was ist das?
Eine neue Lehre mit Vollmacht:
Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl. Und sein Ruf
verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.

Liebe Schwestern und Brüder!

Mit „Maria Lichtmess“, seit 1969 wieder ein Herrenfest „Darstellung des Herrn“, endet die Weihnachtszeit endgültig. Mit diesem Fest ist viel Brauchtum verbunden. Eine Bauernregel sagt: „Wenn es zu Lichtmess schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.“ Der Tag wird auch wieder um eine Stunde länger. Es geht um das Licht!
Früher wurden die Dienstboten ausbezahlt oder sie erhielten einen neuen Arbeitsplatz.
Ich bin genau vor 70 Jahren zu einem Bauern in den Dienst gekommen. Drei Jahre war ich Hüterbub. Der Bauer ist am 15. Jänner im 90. Lebensjahr verstorben. Was ich von diesem Bauern gelernt habe, hat mich bis heute geprägt: Keine Arbeit zu scheuen!
Zurück zu Lichtmess: Im Kindergarten lernen unsere Kinder schon durch Experimente, dass Licht, Sonne, Wärme notwendig sind, damit die Samen, die man in die Erde gibt, wachsen können.
Licht brauchen auch wir Menschen. Es begleitet uns unser ganzes Leben lang. Wenn ein Kind geboren wird sagen wir: Es hat das Licht der Welt erblickt!
Viele lieben das Licht einer Kerze. Es schafft Atmosphäre. Wie schön sind doch die vielen Lichter auf dem Christbaum!
Die Kerze begleitet uns unserer ganzes Leben — als Taufkerze, Kommunionkerze, Brautkerze, Jubiläumskerze, bis hin zur Sterbekerze. Am Altar brennen drei Kerzen. Bei einem feierlichen Gottesdienst tragen Ministranten/innen zwei Kerzen. Das Ewige Licht beim Tabernakel, die Apostelkerzen, die Kerzen beim Marienbild und ganz besonders die Osterkerze in der Osternacht erinnern uns: „Christus, das Licht! Er ist Auferstehung und Leben!“ Wo Licht ist, brauchen wir keine Angst zu haben.
Die Segnung der Kerzen zu „Lichtmess“, verbunden mit der Intention — dem Gedenken an unsere Lieben, die uns vorausgegangen sind — ist heuer in der gewohnten Form nicht möglich. Aber Sie können eine gesegnete Kerze von unserer Besuchsdienste entgegen nehmen.
Das Licht der Kerze soll uns erinnern, dass wir Kinder Gottes sind und in der Nachfolge Jesu für alle Menschen, denen wir begegnen, Licht sein sollen

Ihr
Heribert Hatzl
Pfarrvikar 

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