Gedanken zum Jahreswechsel

31. Dez 2020 | Ankündigungen, GuterGedanke, Spirituelles

Das Christusbekenntnis des Petrus und die Zusage Jesu

Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn?Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.  Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.

Liebe Pfarrgemeinde,
heute ist der letzte Tag des Jahres 2020. Es war ein Jahr, das von Einschränkungen, Verzicht und Sorgen geprägt war. Auch in unserer Pfarre mussten wir auf vieles verzichten. Während der Lockdowns konnten wir nicht gemeinsam Gottesdienste feiern. Taufen, Erstkommunion und Hochzeiten mussten verschoben werden und Feste konnten nicht gefeiert werden. So auch die 50 Jahre Jubiläumsfeier unserer Pfarre. Viele von uns begleiteten private Herausforderungen, wie Home-Schooling und Home-Office. Manche wurde auch von wirtschaftlichen Problemen begleitet.
Trotz dieser vielen Einschränkungen geschah dieses Jahr auch sehr viel Positives.
Wir lernten, trotz mehr räumlicher Distanz, Nähe neu zu entdecken. Durch die Nutzung moderner Kommunikationstechniken.
Wir schafften es als Pfarrgemeinde verbunden zu bleiben. Ich habe von vielen gehört, dass sie durch Telefongespräche oder Videogespräche miteinander Kontakt gehalten haben.
Wir entdeckten neue Möglichkeiten Gottesdienste als Hauskirche in unseren Wohnungen zu feiern oder mitzufeiern, wenn Gottesdienste in den Medien übertragen wurden.
In meiner Predigt letzten Sonntag habe ich unsere Pfarrgemeinde, unsere Gemeinschaft als große Familie am Kagraner Anger bezeichnet. Dieses „Familie sein“ hat sich für mich auch darin gezeigt, dass wir die älteren Menschen unserer Pfarre an ihren Haustüren besucht haben und das Sonntagsevangelium und die Predigt, meist mit einer kleinen Aufmerksamkeit, brachten. Diesen Dienst haben bis zu 15 Jugendliche und Erwachsene übernommen. Mit dem Angebot der Einkaufshilfe wurde auch jenen geholfen, die aus gesundheitlichen Gründen das Risiko einer Infektion beim Einkaufen vermeiden wollten.
Ich habe in diesem Jahr sehr stark Jesu Kraft und Wirken in unserer Gemeinde gespürt. Jesus, der immer auf die Menschen zugegangen ist und genau dort gewirkt hat, wo es nötig war.
Ich habe auch sehr stark erlebt, wie Gott durch uns alle wirkt.
Mit der Zuversicht, dass Jesus uns stets begleitet und uns dann trägt, wenn wir es am stärksten brauchen, können wir auch mit viel Zuversicht und Hoffnung in das neue Jahr gehen.

Ich wünsche Ihnen allen ein gutes, vor allem gesundes und von Gott gesegnetes Neues Jahr.

Ihr Diakon
Gerhard Hladky

Netzwerk-gottesdienst

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