Heute am 19. Juni 2016 hatten wir neben vielen Fahrrädern auch ein Fahrzeug der MIVA bei der Fahrzeugsegnung.
Frau Mag. (FH) Christine Patzer (Geschäftsführung MIVA-Austria) gab uns einen Einblick in die Arbeit der MIVA. Ein Teil des Gottesdienstes war die Legende des Hl. Christopherus, dem Schutzpatron der Reisenden.

Bei dem MIVA Fahrzeug handelt es sich um eine Toyota-Ambulanz.

Kurze Projektbeschreibung dazu:
Das Fahrzeug wird in der Diözese Mbuji-Mayi in der Demokratischen Republik Kongo eingesetzt werden. Franziskaner Schwestern betreiben das Krankenhaus in Citenge. Citenge befindet sich im Osten von Mbuji-Mayi, ist ein sehr ländliches Gebiet und zählt mehr als 200.000 Einwohner. Der Großteil der Einwohner arbeitet in den umliegenden Bergwerken. Nicht nur die Erwachsenen finden dort Arbeit, auch die Kinder werden zur Verrichtung der harten Bergwerksarbeit eingesetzt. Ein großes, daraus resultierendes, Problem ist die mangelnde Bildung der Kinder. All diese Umstände wirken sich auch dramatisch auf die Kaufkraft der Bevölkerung aus – sie müssen pro Kopf mit durchschnittlich 0,30 Dollar pro Tag auskommen.

Das Krankenhaus der Schwestern verfügt über 50 Betten und hat bis jetzt kein Fahrzeug zur Verfügung. Sr. Astrid Masengu schreibt uns, dass ohne Fahrzeug die Evakuierung der Patienten, vor allem auch der schwangeren Frauen, oft sehr problematisch ist. Verletzte und Kranke haben sehr oft keine Chance ins Krankenhaus zu kommen, weil keine Mobilität zur Verfügung steht.

MIVA trägt 50% zur Finanzierung dieses Projektes bei. 50% können die Schwestern selbst aufbringen.

Mag. (FH) Christine Patzer
Geschäftsführung MIVA-Austria